Wundschnellverbände

Ob beim Gemüseschneiden in der Küche, dem Radfahren oder dem Barfußlaufen im Garten: Kleinere Verletzungen gehören zum Alltag und sind in der Regel nicht weiter schlimm. Doch wo die Haut einmal beschädigt ist, können Keime und Erreger eindringen und für eine unschöne Entzündung sorgen. Um dies zu verhind ...
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Wundschnellverbände

Ob beim Gemüseschneiden in der Küche, dem Radfahren oder dem Barfußlaufen im Garten: Kleinere Verletzungen gehören zum Alltag und sind in der Regel nicht weiter schlimm. Doch wo die Haut einmal beschädigt ist, können Keime und Erreger eindringen und für eine unschöne Entzündung sorgen. Um dies zu verhindern, ist eine gründliche Desinfektion in Kombination mit einem Wundschnellverband die perfekte Lösung. So sind Sie direkt wieder sicher unterwegs.

Was ist ein Wundschnellverband?

Als Wundschnellverband (WSV) werden alle Formen von Wundauflagen bezeichnet, die mit einem Klebeband versehen sind und dazu dienen, kleinere Verletzungen vor Fremdkörpern, Bakterien, Verschmutzung und mechanischer Belastung zu schützen. Zudem können sie auch geringe Mengen an Blut und Wundflüssigkeit aufnehmen.

Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnen wir Wundschnellverbände ebenfalls als Wundpflaster, Heftpflaster oder Pflaster. Klassischerweise bestehen WSVs aus einem Klebeband mit zentraler, saugfähiger und teilweise antibakterieller Wundauflage. Mittlerweile gibt es jedoch viele Arten von Wundpflastern mit unterschiedlichen Eigenschaften – sogar Sprühverbände haben sich etabliert.

In welchen Bereichen werden Wundschnellverbände eingesetzt?

Pflaster werden in allen Bereichen der medizinischen Erstversorgung eingesetzt. Jeder sollte über eine kleine Hausapotheke verfügen, in der eine Auswahl an Wundschnellverbänden für unterschiedliche Situationen zu finden ist. Ferner verfügen soziale Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Seniorenheime stets über Erste-Hilfe-Sets, die auch Wundverbände beinhalten.

Im medizinischen Kontext finden Wundschnellverbände tagtäglich in unzähligen Situationen Verwendung: So ist das Verschließen einer Einstichstelle nach einer Impfung oder Blutentnahme gang und gäbe. Doch sogar für andere Wunden – etwa leichte Verbrennungen oder Blasen – gibt es passende Wundpflaster, mit kühlender Wirkung oder Gelpolster.

Experten-Tipp: Bei schwach sezernierenden Wunden, Abschürfungen, leichten Verbrennungen und für die Nachversorgung von frisch gestochenen Tattoos empfehlen wir Ihnen die Verwendung von Folienwundverbänden.

Welche Anforderungen muss ein Wundschnellverband erfüllen?

Beim Kauf von WSVs sollten Sie stets darauf achten, dass die Pflaster dem jeweiligen Einsatzzweck gerecht werden. Denn unterschiedliche Verletzungen erfordern verschiedene Wundauflagen. Allgemein sollte ein Wundschnellverband jedoch folgende Funktionen erfüllen:

  • Schutz der Wunde vor Verschmutzung, Bakterien und Keimen
  • Schutz vor Austrocknung
  • Aufnahme geringer Mengen Blut und Wund-Exsudat
  • Schutz des verletzten Gewebes vor mechanischer Belastung
  • Schaffen eines regenerationsfördernden Milieus

Wie führe ich eine Wundversorgung durch?

Die Behandlung von Verletzungen wird auch als Wundversorgung bezeichnet. Bei kleineren Wunden kommen häufig Pflaster zum Einsatz. Der Begriff Wundversorgung beschreibt jedoch alle Maßnahmen, die zur Heilung einer Wunde ergriffen werden.

Bevor Sie mit der Wundversorgung beginnen, sollten Sie sich die Hände gründlich waschen und desinfizieren. Offene Verletzungen sollten Sie zudem gründlich reinigen und gegebenenfalls desinfizieren. So beugen Sie einer Entzündung des Wundbereichs vor. Zur Reinigung kleinerer offener Wunden können Sie Kochsalzlösung verwenden.

Als Desinfektionsmittel sollten Sie nur explizit zur Wundreinigung geeignete Präparate nutzen. Haushaltsüblicher Alkohol sollte keinesfalls zur Desinfektion eingesetzt werden. Geeignete Salben und Cremes können Sie hingegen – nach ärztlicher Absprache – zur Nachbehandlung von Wunden gebrauchen.

Nachdem die Wundreinigung abgeschlossen ist, erfolgt die Versorgung der Verletzung mit einer Wundauflage. Hierbei bieten sich in der Praxis Wundschnellverbände an, da sie gut verfügbar sind und von Laien leicht eingesetzt werden können. Das Wundpflaster sollte anschließend täglich gewechselt werden.

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Sie haben Fragen zu Wundpflastern oder einem unserer anderen Produkte? Zögern Sie nicht, sondern kontaktieren Sie uns! Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und stehen Ihnen gern beratend zur Seite.